Geld verdienen mit einer Webseite: Werbung

Ich habe mich in den letzten Wochen etwas ausführlicher mit den Möglichkeiten befasst, mit einer Webseite Geld zu verdienen. Genauer gesagt mit dem Veröffentlichen von Inhalten wie z.B. auf einem Blog.

Werbung

Es gibt viele Artikel, die sich mit den verschiedenen Werbeformen befassen. Im Grundsatz geht es im Folgenden um das Schalten von Anzeigenwerbung und das gezielte Affiliate-Marketing. Bei deren Betrachtung möchte ich hier zudem einen Unterschied hervorheben, der auf der Beziehung zwischen Webangebot und Anzeigen beruht.

Unspezifische Anzeigenwerbung

Als „unspezifisch“ bezeichne ich Die Schaltung von Bannern ohne dass genau bekannt ist, wann welche Anzeigen erscheinen. Das Standardbeispiel ist z.B der Einbau eines Banners von Google Adsense.
Ein weiteres Merkmal ist, dass Werbung und Inhalt nicht inhaltlich verknüpft sind. Das ist meist der Fall, wenn die Inhalte zuerst existieren und nicht primär zum Zwecke der Werbeeinblendung erstellt wurden.

In diesem Fall verdient der Webseitenbetreiber (Publisher) entweder mit der reinen Einblendung von Anzeigen oder nach Klick auf die Anzeigen sein Geld. Eine bekannte Abrecheneinheit sind der Tausend-Kontakt-Preis (TKP), bei dem der Preis für je 1000 Einblendungen angegeben wird und der Cost-per-Click (CPC), bei dem jeder Klick bezahlt wird. Möglich ist auch die Bezahlung per Sale, also für gekaufte Produkte, aber darauf gehe ich gleich näher ein.

Keine Wunder erwarten

Meine Erfahrungen mit CPC und TKP sind die, dass man keine Wunder erwarten sollte. Gerade wenn man seine Seite über eines der großen Netzwerke vermarktet, erreicht man kaum mehr als einen Umsatz von 1€ pro tausend Seitenaufrufe. Um es dramatischer auszudrücken: das sind 1.000.000 Seitenaufrufe im Monat für 1.000€. Das gelingt nicht mal so nebenbei.
Mir ist es schon mit viel Investition in die Optimierung gelungen, bei Google Adsense einen Umsatz von 1.50€ je tausend Seitenaufrufe zu erzielen, aber das ist für unspezifische Anzeigen schon recht viel. Wer aber über ein Thema schriebt, bei dem der Wettbewerb unter den Werbetreibenden größer ist, der kann ebenso mehr erzielen wie jemand, der seine Anzeigen selbst vermarktet. Die meisten interessanten Partner sind aber schon bei einem Netzwerk und werden den Aufwand einer individuellen Kampagne auf eurer Seite für ein paar tausend Einblendungen im Monat scheuen.

Ein Beispiel für Einnahmen mit unspezifischer Werbung wäre die Anzeigenschaltung auf www.wort-suchen.de. Die Anzeigen werden von Werbenetzwerk zwar auf den Inhalt abgestimmt, aber es kann auch sein, dass es im Einzelfall nicht passt. Selbst wenn ich einen Premiumpartner finden würde, der die Anzeigenschaltung mit nur einer Anzeige zum Thema Wortspiele füllt, so fiele die Seite noch in dieses Kriterium, weil die Werbung weiterhin Beiwerk und nicht zentrales Element der Seite wäre. Was ich damit meine wird bei der nächsten Möglichkeit zum Geldverdienen mit Webseiten deutlicher.

Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist spezifische Anzeigenwerbung. In diesem Fall wählt der Publisher bewusst aus, wessen und welche Anzeigen er veröffentlicht. Dabei wird die Vergütung zum größten Teil in Prozent am Sale, also dem Verkauf eines Produktes an einen über die Webseite des Publishers gewonnenen Kunden. Auch hier gibt es jedoch eine Bezahlung per TKP oder CPC, aber sie tritt doch deutlich zurück.

Das Affiliate-Programm oder auch „Partnerprogramm“ wird von vielen großen Advertisern, also den Werbenden, selbst angeboten. So hat sicher Amazon das größte Affiliate-Programm. Ansonsten gibt es Netzwerke wie zanox oder affili.net, die eine große Bandbreite an Publishern und Advertisern zusammenbringen.

Dauerwerbeseiten

Erst in letzter Zeit habe ich eine besondere Form des Affiliate-Marketings kennengelernt, nämlich das Affiliate als Ausgangspunkt für ein Webangebot. Dabei wird von den Publishern zuerst das Affiliate-Programm und das Produkt ausgewählt und dann das passende Webangebot erstellt. Das geht sicher auch mit CPC-basierter Bannerschaltung, soll aber bei sehr optimierten Webseiten zu besseren Ergebnissen führen. Im Ergebnis entstehen eine Masse an Webseiten, hinter denen der Betreiber nicht wirklich steht und die nur zum Weiterleiten auf die richtigen Shops erstellt wurden. Das muss zwar nicht automatisch eine schlechte Qualität mit sich bringen, führt aber sicher dazu, dass wir noch mehr zwischen den Informationen im Internet filtern müssen. Googles aktuellstes Penguin-Update seines Suchalgorithmus soll uns davor schützen.

Reviews und Linkverkauf

Im nächsten Teil von Geld verdienen mit einer Webseite gehe ich auf die Themen bezahlte Artikel und Verkauf von Links ein. Abonniert einfach den Blog-Feed oder folgt mir auf Twitter, um über das Erscheinen informiert zu werden.