Erfahrungen mit dem EXIST-Gründerstipendium

Im August 2009 habe ich an der Universität Greifswald im Team mit 3 Leuten für ein Jahr ein EXIST-Gründerstipendium erhalten. Dieser Artikel beschreibt meine Erfahrungen mit „exist“ und enthält ein paar Nachüberlegungen.

Disclaimer: Dieser Artikel beschreibt weder das EXIST-Gründerstipendium abschließend noch hilft er bei der Antragsstellung. Ich habe lediglich meine Erfahrungen und unseren, leider nicht sehr ruhmreichen, unternehmerischen Weg während des Stipendiums beschrieben. Wenn ich eines deutlich machen möchte dann, dass wir in vielerlei Hinsicht viel zu unvorbereitet in die Förderung gegangen sind und ich bedaure, nicht mit meinem jetzigen Wissen noch einmal diese tolle Chance erhalten zu können.

über das EXIST-Gründerstipendium

Das EXIST-Gründerstipendium fördert Gründungen aus der Universität durch ein Stipendium für die Gründer und Zuschüssen zu Sachkosten und Coaching. Weitere Informationen findet ihr unter www.exist.de

Die exist-Förderung sieht nicht direkt die Gründung, sondern das Schreiben eines Businessplans vor, der die Grundlage für die Gründung des Unternehmens sein soll.

ein sicheres Polster

Für jemanden, der gerade mit seinem geisteswissenschaftlichen Studium fertiggeworden ist und auf den außerhalb der Universität eine Unsicherheit wartet und der gleichzeit den Kopf voller Ideen hat, ist das EXIST-Gründerstipendium eine spannende Angelegenheit. Das Stipendium ist höher als die meisten Einstiegsgehälter, wenn man denn überhaupt mehr als ein Praktikum erhält und die zusätzlichen Sachmittel inkl. Büro machen das Ganze zu einer attraktiven Einstiegssituation für Jungunternehmer.

exist – der Ablauf

Unser Weg zu „exist“ begann über einen persönlichen Kontakt zu einer Mitarbeiterin bei einem Forschungsnetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern, das Gründer aus der Universität betreute. Ich wusste dadurch schon Jahre vor unserem Antrag von der Möglichkeit und konnte es entsprechend einplanen.

Antrag in zwei Wochen geschrieben

Ich habe schon während meines Studiums Förderanträge verschiedenster Art geschrieben. Meistens mit Erfolg. Der Antrag für das EXIST-Stipendium war davon der umfangreichste, aber dennoch haben mir meine Erfahrungen und sicher ein gewisses Gespühr für solche Dinge sehr geholfen. Jedenfalls hat es vom Entwurf bis zum Antrag nur zwei Wochen gedauert. Nach Einschätzung unserer Berater und Erfahrung anderer Teams eine Rekordzeit – vor allem, weil der Antrag ohne Nachbearbeitung bewilligt wurde.

Hier aber schon ein dringender Hinweis vorweg: lasst euch deutlich mehr Zeit! Nur durch Glück und gute Kontakte konnten wir so schnell auch einen Mentor finden und die Gründungsidee war auch nicht spontan vorher entstanden. Bei den Formalitäten an der Universität hat uns ein bestehendes Gründungsnetzwerk unterstützt und wie schon geschrieben, war das nicht mein erster Förderantrag.

Bei uns hat letztendlich ein Kommentar eines unserer Berater den Ausschlag gegeben, den Antrag trotz einiger Zweifel zu wagen: „Bei manchen Ideen stellt man nach exist fest, dass sie nicht außerhalb der Universität umgesetzt werden können“. Wie ich später erfuhr besteht eine Idee von exist auch darin, Forschern zu ermöglichen auszuloten, ob ihre Forschungsergebnisse auf „dem Markt“ verwertet werden können. Es ist also durchaus legitim, dass sich nach einem Jahr EXIST-Gründerstipendium herausstellt, dass dem nicht so ist.

4 Monate warten und dann schnell vorbei

Den Ablauf und die Inhalte unserer Gründung halte ich im Folgenden zu Gunsten der Erfahrungen mit dem EXIST-Gründerstipendium an sich mit Absicht etwas kürzer.

Den Antrag haben wir Ende Februar 2009 abgegeben und soweit ich mich erinnere im Juni 2009 eine schriftliche Zusage erhalten. Im August 2009 ging es dann los.

Das eine Jahr ist für Marktunerfahrene keine lange Zeit. Wir sind mit unserer Idee einer halbautomatischen Übersetzungslösung gestartet und mussten erstmal den Markt dafür sondieren. Wie sich leider zu spät herausstellte hatten wir auf das falsche Marktsegment gesetzt und dadurch viel Zeit verloren. Gelernt haben wir übrigens, dass im Gegensatz zur Forschung die Inhalte häufig hinter der Kommunikation stehen.

Der letzte Meilenstein des EXIST-Gründerstipendiums besteht in der Abrechnung. Diese lief dank guter vorheriger Organisation sehr reibungslos. Als inhaltliche Auswertung diente ein Businessplan. So waren die Formalitäten zum Abschluss des Projektes innerhalb weniger Wochen erledigt.

Viel Dank gebührt unserem Mentor, der uns stets mit Rat und Tat zur Seite stand und es geschafft hat, unserem Projekt auch in Zeiten von akkuter Raumnot an den geisteswissenschaftlichen Instituten ein eigenes Büro zu verschaffen. Ich kenne kein Gründerteam, dass durch seinen Mentor so viel Unterstützung erhielt wie wir.

zu viel des Guten

Ich möchte hier noch über einige Erfahrungen schreiben, die wir schmerzlich gemacht haben und die anderen vielleicht hilfen können.

Ich glaube, unser größtes Problem war die Geschwindigkeit des Antrages. Zwar existierte unsere Idee schon vorher, aber sie war nie mehr als das und ein Geschäftsmodell fehlte ebenso wie erste Ansätze einer Realisierung. Das ist an sich auch nicht schlimm und konform zu dem, was ich über exist gelernt habe, aber durch die Geschwindigkeit haben wir einige wesentliche Punkte nicht ausreichend vorbereitet und konnten uns nicht Stück für Stück an die Idee herantasten.

das Team muss passen

In der Eile haben wir das Team sicherlich nicht optimal zusammengestellt. Das führte dazu, dass wir mittendrin einen Gründerwechsel mitgemacht haben. Auch dadurch wurden wir aber leider nicht zum Dreamteam. So wie Ideen manchmal nur an der Universität und nicht am Markt realisiert werden können, so gibt es eben Gründer- und Forscherpersönlichkeiten. Im Lernprozess stellte sich in unserem Fall heraus, dass zwei von dreien zu den letzteren gehörten.

zu viel Geld

Neben dem Stipendium, dass den Lebensunterhalt eines frisch gebackenen Absolventen mehr als abdeckt gibt es je nach Teamgröße bis zu 17.000 € Sachmittel und 5.000 € für Coaching-Leistungen. Das alles ist ein 100%iger Zuschuss und erfordert einen eher überschaubaren Abschlussbericht in Form eines Businessplans.

Im Nachhinein muss ich leider feststellen, dass das einfach zu viel Geld war. In den späteren Jahren der Knappheit habe ich gelernt, dass gerade diese zu einem klareren Fokus und einer kreativen Problemlösung zwingt. Mit ausreichend Geld für sich, traumhaften Sachmitteln und der durch die Universität bereitgestellten Logistik wie z.B. ein Büro verringert sich die Notwendigkeit, schnell eigene Ergebnisse zu erzielen.

Den Grund für diesen Umstand sehe ich darin, dass das EXIST-Gründerstipendium vorrangig Uni-Mitarbeitern dazu dienen soll den Sprung in die Selbstständigkeit zu vagen. Die üppige finanzielle Ausstattung soll Motivation sein, sich aus dem sicheren Angstelltenverhältnis zu lösen. In meinem Umfeld kenne ich aber niemanden, auf den das zutrifft. Die meisten kommen direkt wie ich aus dem Studium.

Bevor meine „zu viel Geld“ Behauptung zerpflückt wird oder den Anstoß für eine Verringerung der Förderung bietet vielleicht noch einen anderen Blickwinkel dazu. Als Student ist man es nicht gewöhnt mit größeren Summen zu handieren. Mittlerweile könnte ich 17.000 € deutlich sinnvoller einsetzen als wir es damals vielleicht getan haben, aber damals mangelte es einfach an Lebens- und unternehmerischer Erfahrung.

zu viel Bürokratie

Ich habe allein die erste Woche des Projektes damit zugebracht zu lernen, wie ich an der Universität Greifswald einen Computer kaufe. Das EXIST-Gründerstipendium wird nämlich von der Universität beantragt und durchläuft daher auch deren Strukturen. Obwohl wir die Verwendung der Sachmittel selbst festlegen konnten, mussten wir die Auszahlung aus diesen Mitteln immer explizit beantragen. Das Einholen von 3 Vergleichsangeboten ist dabei noch ein fast sinnvoller Umstand.

In manchen 3er-Teams hat sich allein eine Person nur um die Bürokratie gekümmert. Wir hatten das Glück, dass wir schnell die richtigen Wege aufgespürt hatten und teilweise sehr hilfsbereiche Menschen antrafen. Später hat uns eine studentische Hilfskraft diese Aufgaben abgenommen.

Das eigentliche Problem sehe ich aber darin, dass jedes Team andere Erfahrungen gemacht hat. Selbst an der gleichen Universität hat jedes Team unterschiedliche Formalitäten erfüllen müssen.

Was den für das EXIST-Gründerstipendium zuständigen Projektträger Jülich in Berlin angeht, kann ich nur Positives berichten. Hier erhielten wir stets schnelle Auskünfte und selbst der spätere Wechsel eines Teammitgliedes war unkompliziert und schnell möglich.

der Ziel ist der Businessplan

Es gab bei uns 3 Meilensteine, die wir für die Finanzierung erfüllen mussten:
1. Erstellung eines Coaching-Fahrplans
2. Zwischenpräsentation
3. Erstellung eines Businessplans

An den Meilensteinen sieht man schon, dass das Ziel von exist nicht darin besteht, die Idee praktisch umzusetzen, sondern das Konzept vorzubereiten. Daher erklärt sich auch die zuvor zitierte Aussage, dass manche Ideen sich erst bei der Konzeptionierung als unwirtschaftlich herausstellen.

Viel Theorie, wenig Praxis

Der Antrag für das EXIST-Gründerstipendium beinhaltet eine Ideenskizze, die schon stark an einen Businessplan erinnert. Damals hatten wir aber noch keine Idee von dem, was wirtschaftlich auf uns zukommt. Entsprechend haben wir mit dem Ziel einer positiven Bestätigung die fehlenden Zahlen aus in aller Kürze herausgesuchten Quellen hergeleitet. Rückblickend war das der Anfang des in der Folgezeit größten Problems.

Nicht zuletzt durch exist bin ich als Unternehmer gereift und weiß, dass der schnellste Weg zum Erfolg in der Umsetzung und nicht im Konzept liegt. Während der exist-Zeit dominiertes jedoch letzteres. Nicht zuletzt, weil das Konzept in Form eines Businessplans die Voraussetzung für ein „erfolgreiches“ Projekt war.

die ganz großen Summen

Mit einer Förderung von insgesamt bis zu fast 100.000 € ist das EXIST-Gründerstipendium nicht für Kleinstgründungen gedacht, sondern soll in der Vermarktung hochwertiger Lösungen resultieren. Entsprechend müssen schon beim Antrag die Zahlen stimmen. Praktisch also nicht anders als bei jedem anderen Investor auch.

Für uns Geisteswissenschaftler waren die Zahlen schon im Antrag fern unseres Alltags und wir haben es während des Programmes nicht geschafft an sie zu glauben. Damit meine ich nicht, dass Zahlen wie die Umsatzerwartung an sich unrealistisch waren, sondern dass uns schlicht und ergreifend der persönliche Bezug zu Zahlen mit mehr als 6 Ziffern vor dem Komma fehlte.

Umgeben von Beratern die immer wieder zu großen Zahlen animierten, haben wir uns manchmal zu wenig auf das kleinteilige Tagesgeschäft konzentriert und sind zu schnell auf eine neue Idee umgeschwenkt in der Hoffnung, dass wir damit aus heiterem Himmel unsere hochgesteckten Ziele erreichen können. In meinem Artikel „einfach anfangen“ lest ihr, was den Lernprozess (leider zu spät für exist) in eine andere Richtung gelenkt hat.

exist sollte nicht der erste Schritt sein

Ich kenne kein Team in meinem Umfeld, das kurz nach Auslaufen des EXIST-Gründerstipendiums und mit dem dort erarbeiteten Konzept erfolgreich wurde. Aber das ist eine stark auf Mecklenburg-Vorpommern beschränkte Sicht. In Berlin gibt es davon einige, die ich aber zu wenig kenne. (Freue mich über eure Kommentare!). Dennoch haben jene Teams mehr erreicht, die schon vor dem EXIST-Gründerstipendium praktisch an ihrer Idee gearbeitet haben und denen exist ermöglicht hat es in Vollzeit zu tun.

In unserem Fall begann die Vorbereitung praktisch mit dem exist-Antrag und ich weiß von vielen anderen, dass sie die Umsetzung einer Idee und Zusammenstellung eines Teams ebenso erst mit der Aussicht auf ein EXIST-Gründerstipendium begonnen haben. Wenn ich heute nochmal planen könnte, dann würde ich empfehlen schon vorher an der Idee und der Umsetzung zu arbeiten. In unserem Fall wäre das z.B. der Verkauf von Übersetzungen, bevor wir dafür eine Software schreiben. Warum nicht schon nebenbei im Studium? Vor allem haben da die meisten Kommilitonen noch keinen festen Plan und das Team kann sich austesten. Exist sollte beantragt werden, wenn alle an die Idee glauben, aber nicht primär als zwischenzeitliche Finanzierung.

Rückblickend muss ich feststellen, dass wir eher für das EXIST-Gründerstipendium gearbeitet haben als für die Idee. Diese haben wir dann während der Förderung mehrmals verworfen und sind am Ende mit einem praktikablen Ansatz herausgekommen. Doch da war die luxoriöse Förderung vorbei und wir mussten mangels Finanzierung unseres Lebensunterhalts das Tempo drosseln.

Nach dem EXIST-Gründerstipendium haben zwei aus dem Team und ein zuvor externer Entwickler die netVoKi UG gegründet um einige Projekte weiter zu verfolgen. Aktuell schaffen wir das nur nebenbei, aber das mit einem zunehmenden Gefühl für den Markt und stetigem Wachstum.

durch exist als Unternehmer reifen

Wenn die vorherigen Absätze einen eher negativen Eindruck vermitteln, dann liegt das wohl daran, dass ich die Probleme beschreibe, die wir als Team mit unserer ersten intensiven Gründung hatten und weniger an exist als Programm.

Das EXIST-Gründerstipendium hat für mich die erwarteten Ziele erreicht. Wir konnten eine zunächst theoretische und wissenschaftliche Idee validieren und hatten Zeit und Unterstützung sie im Markt zu erproben. Entstanden ist ein praktikabler Ansatz, den wir perspektivisch weiter umsetzen.

Viel größer werte ich jedoch den persönlichen Erfahrungsgewinn für alle Teammitglieder. Zwei von dreien haben festgestellt, dass sie eher die Nähe zur Wissenschaft suchen und sich nicht primär als Verantwortungsträger eines Unternehmens sehen. In meinem Fall ist erst ein Bewusstsein und eine Perspektive als Gründer gewachsen und mittlerweile kann ich mir keinen anderen beruflichen Lebensweg mehr vorstellen.

Aktuell könnte ich das EXIST-Stipendium für ein anderes Projekt gebrauchen das seine Existenzberechtigung am Markt schon in kleinen Tests erprobt hat. Leider falle ich als Teammitglied schon raus, da exist nur einmal beantragt werden kann. Für die anderen Teammitglieder gilt das jedoch nicht und so kann es sein, dass ich bald wieder ein kleiner Teil eines exist-geförderten Projektes bin.

praktische Hinweise

Ich habe mich in diesem Artikel auf unsere unternehmerischen Erfahrungen rund um exist konzentriert und bin nicht näher auf praktische Hinweise eingegangen. Ich weiß, dass z.B. die Frage der Steuern auf das EXIST-Gründerstipendium viele umtreibt. Schreibt mir doch einfach in den Kommentaren, wenn euch eine bestimmte Frage interessiert und ich werde sie dann direkt oder in einem weiteren Artikel beantworten.

Bildquellen

  • exist Gründerstipendium: exist.de

17 Gedanken zu „Erfahrungen mit dem EXIST-Gründerstipendium“

  1. Danke für den Artikel,
    ich hätte zu dem Thema noch einige Fragen und würde mich über einen Email Kontakt sehr freuen.

    Besten Dank

    • Gerne. Wenn die Information aber von allgemeinem Interesse ist, würde ich diese gerne auch hier veröffentlichen.

  2. Hey,

    Vielen Dank für den Bericht. Sehr informativ und hilfreich!

    Eine Frage hab ich trotzdem noch: bekommt man die 2000 Euro pro Monat (und auch alle anderen Summen) steuerfrei, oder führt man von dem Geld steuern ab?

    Vielen Dank nochmal.

    • Hallo,
      das exist-Stipendium ist offiziell keines das primär zum Wissenserwerb dient (auch wenn ich mich hier in der Praxis streiten würde) und daher nicht steuerfrei. Dazu gab es zu meiner Zeit auch explizite Hinweise auf der exist-Homepage. Ich kenne die Diskussion aber unter Stipendiaten und soweit ich mich erinnere sind einige trotzdem so beim Finanzamt durchgekommen, andere versteuerten das Stipendium als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und wieder andere haben das Problem, dass das Finanzamt sogar die Umsatzsteuer haben will/wollte. Letzteres habe ich aber nur einmal aufgeschnappt und weiß nicht mehr wie das ausgegangen ist.
      Viele Grüße
      Thomas

  3. Hey,

    du schreibst, dass ihr mittendrin einen Gründerwechseln gemacht habt. Das hieße ja, dass während des Erhalts des EXIST-Gründerstipendiums gewechselt wurde, richtig? Ging das denn seitens EXIST ohne Probleme, so dass die monatliche „Gehalt-Zahlung“ von dem ausgeschiedenen Gründer auf den neuen überging?

    Danke!

    Viele Grüße,
    Mathias

    • Hallo Mathias,
      ja, das heißt es. Es darf dabei keine Erhöhung des Budgets geben, also kein Austausch eines Studenten gegen einen Absolventen und der Austausch muss natürlich begründet werden. Es muss natürlich beschrieben werden, welche Qualifikationen der neue Gründer hat und wie man ggf. den Verlust an Qualifikationen des ausscheidenden Gründers kompensiert.
      Viele Grüße
      Thomas

  4. Schöne Reflektion!

    Da wir vor kurzem auch einen Antrag auf ein EXIST-Gründerstipendium gestellt haben und leider abgelehnt wurden, möchte ich einige Punkte ergänzen.

    Ohne Absichtserklärungen von Pilotkunden oder Vertriebspartnern sind viele Aussagen nicht belastbar. „letters of intent“ helfen nicht nur beim Antrag, sondern validieren die Idee.

    Ein Markt mit hohem Wettbewerb wird typischerweise negativ bewertet. Wir haben unser Alleinstellungsmerkmal in unserem Zielmarkt nicht deutlich genug herausstellen können, um den hohen Wettbewerb in positives Potential umzustimmen.

    Wer mehr darüber erfahren möchte, wie ein negatives Antragsbeispiel aussehen kann, kann auf unserem Blog nachlesen: http://bit.ly/existdt

    • Schade, dass es bei euch nicht geklappt hat, aber vielen Dank für das Teilen eurer Erfahrungen. Davon werden andere auf jeden Fall profitieren.

  5. Hallo, interessanter Artikel,
    obwohl er schon etwas älter ist habe ich gesehen, dass du vor kurzem noch einen Kommentar beantwortet hast, daher hier meine Frage:
    Kann sich die höhe der Förderung anpassen, wenn innerhalb des einen Jahres der Förderung der Student zum Absolventen wird?

    Gruß Lukas

    • Hallo Lukas, ich muss zugeben, dass ich deine Frage nicht verstehe, aber aufgrund des Alters des Artikels auch keine Auskunft mehr geben möchte. Es hat sich einfach zu viel verändert und ich bin ja nun auch schon eine ganze Weile nicht mehr Student.

  6. Hallo Thomas, ich hoffe, du kannst meine Frage beantworten und zwar wollte ich von dir wissen, ob ihr vor eurem Start im August 2009 schriftlich vereinbart habt, wie die Anteile sein werden, wenn es zu einer Firmengründung kommt sozusagen als Grundlage für das Team? Wenn ja, wie habt ihr die damals noch fiktiven Anteile verteilt? Danke für deine Antwort und viele Grüße, Doris

    • Hallo Doris, nein, das haben wir nicht. Das hatte auch keine besonderen Gründe, oder war vielleicht der Geschwindigkeit zu schulden, in der wir durch den Antragsprozess durch sind.

      • Danke für die schnelle Antwort. Wir haben es leider verpasst, rechtzeitig die Anteilsdiskussion schriftlich festzuhalten, hatten zwar mündliche Abmachungen getroffen, aber der Ideenhalter will uns jetzt überhaupt keine Anteile geben, was sehr enttäuschend ist… VG Doris

        • Oh, das ist natürlich schade. Das klingt nach einem Problem im Team und ihr solltet euch die Frage stellen, ob das eine gute Voraussetzung ist um gemeinsam weiterzumachen.

Kommentare sind geschlossen.