Food to go und zero waste im Unternehmen vereinen

Wenn wir nicht gerade eine weltweite Pandemie mit Teil- oder vollständigem Lockdown erleben, dann essen die meisten Kollegen von uns gemeinsam zum Mittag. Manchmal gehen wir irgendwohin, doch häufig holen wir uns das Essen auch ins Büro.

Schon seit Jahren haben wir Keramikbecher für den Coffee to go. Seither fällt nicht ein einziger Einwegbecher mehr bei uns an. Trotz mehrerer Kaffees am Tag die wir bei unserem Lieblingsladen zwei Straßen weiter holen.

Genau dieses Prinzip wollen wir seit Jahren auch für unser Food to go anwenden, aber die bisherigen Recherchen haben nicht zu richtigen Ergebnissen geführt.

Wenn wir unseren Backfisch auf dem nahen Wochenmarkt essen und wissen, dass wir das vor Ort tun, dann nehmen wir häufig unser eigenes Besteck mit. Bleibt dennoch der Einweg-Pappteller auf dem das Essen serviert wird. Einmal sind wir schon soweit gegangen, dass wir auch unsere eigenen Porzellanteller mitgenommen haben.

Was uns davon abhält das häufiger zu tun ist der Transport. Wie lassen sich verdreckte Teller transportieren, ohne mehr Sachen zu verschmutzen? Am Ende verbraucht ja auch der Waschgang in der Spülmaschine Ressourcen.

Weiterhin haben wir zwar kein Problem, in der Fußgängerpassage aufzufallen, so wie das schon mit unserem Coffee-to-go-Träger der Fall ist, aber dreckiges Geschirr zur Schau zu tragen geht uns dann doch etwas zu weit.

Während des Lockdowns habe ich mir die Portion Backfisch in einer Tupperdose nach Hause geholt. Zum Essen habe ich dann doch noch einen Teller genommen. Damit habe ich zwar nicht direkt Müll, aber mehr Abwasch erzeugt. Lässt sich das noch optimieren?

Meine Wunschlösung wären wohl flache Teller, die dennoch gut ineinander stapelbar sind und oben einen Deckel haben sowie eine Tragemöglichkeit die stabil und eher unauffällig ist. Darin lassen sich die Teller dann so transportieren, dass sie nicht kaputt gehen und die Halterung nicht verschmutzt wird.

Meine bisherige Suche nach einer umweltfreundlichen Food-to-go Lösung war weniger erfolgreich. Meist haben nur hohe Gefäße einen Deckel (Suchbegriff “Porzellanteller mit Deckel”). Für Suppen wären wir daher schnell versorgt. Auch für Pizza habe ich das ein oder andere gefunden, auch wenn es bedeutet, wir müssten den Zeitpunkt abfassen, wann die Pizza aus dem Ofen kommt und in unsere Mehrweg-Pizzakartons umgefüllt wird.

Dieser Beitrag soll

a) andere ermuntern, sich ebenfalls über das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen Gedanken zu machen

b) Anregungen bieten (alle gezeigten Lösungen sind einfach)

c) mir helfen, Lösungen für die noch offenen Probleme zu finden

Wenn ihr schon eine Lösung für Mehrweg beim Food-to-go für eure Mittagspause gefunden habt dann nehmt doch bitte Kontakt mit mir auf. Vielleicht habe ich ja etwas übersehen. Gerne bin ich bereit, diesen Beitrag um praktische Lösungen zu erweitern.

Bildquellen

  • Backfisch in der Dose: Bildrechte beim Autor